Mit der Gründung des Unternehmens legten Michael und Rosa Maurer im Jahr 1900 den Grundstein für das heutige Unternehmen. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter (Maria und Pauline) und zwei Söhne (Robert und Josef) hervor. Tochter Maria verstarb bereits in jungen Jahren. Josef, der den Betrieb übernehmen sollte, fiel im 2. Weltkrieg.

Bereits im Jahr 1908 gab es die ersten Investitionen. Das Haus in St. Veit wurde umgebaut und ein neuer Backofen eingebaut. Michael Maurer führte bis 1949 den Betrieb gemeinsam mit Tochter Pauline, die mit Johann Hörschläger verheiratet war und der ebenfalls dem Krieg zum Opfer fiel. Aus dieser Ehe geht Sohn Johann Hörschläger hervor. Pauline heiratete Karl Rauscher und führte mit ihm den Betrieb bis zum Jahre 1979. Sohn Johann Hörschläger übernimmt in diesem Jahr den Betrieb und führte gleichzeitig bis 1984 die Café-Konditorei Vlach in St. Veit. 

Im Jahr 1989 übersiedelte der Betrieb in das neu gebaute Firmengebäude nach Waxenberg. 1991 Kauf des ehemaligen Kirschberge Hauses am Marktplatz in St. Veit und Eröffnung der neuen Filiale in diesem Haus. 1993 Eröffnung einer neuen Filiale mit Gastronomie im ehemaligen Spar-Kaufhaus Dunzendorfer in Oberneukirchen. 1997 wird Sohn Wolfgang Hörschläger Geschäftsführer des Unternehmens, das in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt wird. 2001 Umbau der Filiale in St. Veit und Erweiterung um ein Café mit 40 Sitzplätzen. Im Jahr 2004 wurde in Waxenberg ein Tiefkühllager mit Schnellabkühlung für die Produktion von Gastrogebäck in tiefgekühlter Form eingebaut. Dazu kamen das Lagerkühlhaus für Rohstoffe und eine Kühlzelle für Langzeitgärung. Im Jahr 2009 wird in St. Veit das Nachbarhaus (ehemalig Starl) gekauft und 2011 eine Vinothek gebaut und das Hofgartl überdacht. 

 "Als im März des Jahres 1901 Michael Maurer in St.Veit das Bäckergewerbe anmeldete, war noch nicht abzusehen, dass daraus eine Tradition entstehen sollte, die sich über vier Generationen fortpflanzt.

Auch heute backe ich noch immer nach Rezepten, die bereits unser Urahn verwendet hat und die im Laufe der Jahrzehnte immer wieder erprobt und verfeinert wurden. Trotz maschineller Unterstützung liegt der Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit in der Backstube noch immer fast wie vor 110 Jahren vorwiegend in der Handarbeit. Nachdem sich im letzten Jahrzehnt das Bäckerhandwerk wesentlich verändert hat, wir aber unseren überlieferten Grundsätzen treu bleiben wollten, habe ich mich im Jahr 2003 entschlossen, die Bäckerei auf einen Biobetrieb umzustellen. Zwei wichtige Dinge bewogen mich zu diesem entscheidenden Schritt in eine neue Zukunft: Die Verwendung biologischer Rohstoffe aus der Region aber auch nachhaltiges Wirtschaften - ohne Chemie und Zusatzstoffe. Für mich ist das Wort BIO kein leeres Versprechen, ich sehe es als Bekenntnis zur Natur und zur Lebensqualität der Menschen." - Wolfgang Hörschläger.